Vita
Priv.-Doz. Dr. med. Bodo Brandts
- Priv.-Doz. Dr. med. Bodo Brandts – geboren 1967 in Bonn, verheiratet, vier Kinder – studierte Medizin an der Universität Bochum. Während dieser Zeit erhielt er seine wissenschaftliche Ausbildung am Royal Lung and Heart Institute der Universität London und am Institut für Physiologie an der Ruhr-Universität Bochum. Nach einem Forschungsaufenthalt in Boston und dem Abschluss der Vollapprobation an der Universitätsklinik Bochum sowie dem Elisabeth Krankenhaus in Essen folgte die Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für zelluläre Physiologie und Pathophysiologie der Universität Bochum.
- An der Universität Maastricht (NL) forschte Brandts anschließend am renommierten „Cardiovascular Research Institute“ und lehrte im Rahmen des neu entwickelten integrierten Medizinstudiengangs. Nach Rückkehr an die Kardiologie der Ruhr-Universität Bochum gründete er das Institut für experimentelle Kardiologie. Als leitender Oberarzt, Vertreter des Klinikdirektors und Personaloberarzt war Brandts zuständig für das Herzkatheterlabor, die Intensiv-, Privat- und Aufnahmestation sowie das Qualitätsmanagement der Universitätsklinik. Brandts erhielt Forschungspreise/Prämierungen der „Deutschen Gesellschaft für Kardiologie“, der „Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin“ sowie der „European Society of Cardiology“. Als ein Ergebnis der Forschungsarbeiten wurde ein Antiarrhythmikum patentiert. Im Jahr 2004 – inzwischen Facharzt für Physiologie, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologe – habilitierte Brandts für das Fach „Inneren Medizin“ und ist seitdem als Dozent an der Ruhr-Universität Bochum tätig.
- Er ist Gutachter für international angesehene Wissenschaftszeitschriften (J.Cardiovasc.Res., J.Pharm.Exp.Ther., J.Physiol.(Lond.), Circ.Res. etc.). Seit 2004 baut Brandts ein integriertes kardiologisches Versorgungsunternehmen auf. Hier wird universitäre Kardiologie unter Einschluss aller invasiven Leistungen einschließlich Kardiochirurgie in enger Zusammenarbeit mit der hausärztlichen Grundversorgung durchgeführt. Neben der zellulären Pathophysiologie/Elektrophysiologie bildet die Versorgungsforschung und
-entwicklung in Zusammenarbeit mit kooperierenden Universitäten im In- und Ausland einen neuen Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit.
Seit 2008 hat Brandts eine Gastprofessur an der Semmelweis Universität inne.