Notruf

Prävention

  • PräventionBei der Prävention unterscheidet man zwischen der Primär- und der Sekundärprävention. Unter Primärprävention versteht man Maßnahmen zur Vermeidung von Erkrankungen oder deren Verschlimmerung. Die Sekundärprävention dagegen beschreibt Maßnahmen, die ein erneutes Ereignis (z.B. Schlaganfall oder Herzinfarkt) vermeiden sollen.

  • Zur Prävention allgemein zählen Veränderungen der Ernährung, bestimmter Lebensgewohnheiten und auch die Wahrnehmung von Vorsorgeuntersuchungen. Ziel ist es, die Lebensqualität zu erhöhen; etwa, indem schädliche oder krankheitsauslösende Faktoren ausgeschaltet bzw. strukturelle Schäden, die nicht mehr rückgängig zu machen sind und bereits die Vorstufe von Krankheiten darstellen, verhindert werden.

  • Insbesondere die Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf der Grundlage der Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) stehen zwar nach wie vor an erster Stelle der Todesursachen, ihre vielfältigen Ursachen bieten aber gleichzeitig auch viele Angriffspunkte im Rahmen der Prävention. Neben allgemeinen Verhaltensregeln ist bei jedem Menschen stets das individuelle Risikoprofil zu erheben, um eine gezielte Beeinflussung der Risikofaktoren zu ermöglichen.