Bluthochdruck
Definition
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Nach den nationalen und internationalen Leitlinien werden keine definitiven Grenzwerte für den Bluthochdruck mehr festgelegt. Vielmehr ist es so, dass die in den Leitlinien festgelegten Werte als flexible Richtwerte zu sehen sind. Denn je nach den weiteren kardiovaskulären Risikofaktoren würde man die Werte unterschiedlich beurteilen. Als Anhaltspunkt können Werte von 135-140 / 85-90 mmHg als „grenzwertige“ Blutdruckwerte betrachtet werden, wenn diese Werte in Ruhemessungen mehrfach festgestellt werden.
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Man unterscheidet zwei Formen der Bluthochdruckerkrankungen:
- essentielle Hypertonie
Diese ist mit über 80% die häufigste Form. In der Mehrzahl der Fälle wird diese Form vererbt. Der Lebensstil (Ernährung, Rauchen, Stress) spielt unter Umständen eine begünstigende Rolle
- sekundäre Hypertonien
Mit über 10% ist diese Form weit seltener. Im Gegensatz zu essentiellen Hypertonie sind die Ursachen hierfür identifizierbar und meist auch gezielt behandelbar. Typische Beispiele sind Nieren- oder Gefäßerkrankungen, Hormonstörungen sowie Schlafstörungen (Schlafapnoe).
